Segelschiff auf Untiefe geraten und Kollisionsgefahr im Bojenfeld Seehalde
Aufgrund des aktuell tiefen Wasserstands im Zürichsee kam es im Bojenfeld Seehalde zu einer ungewöhnlichen Situation. Boote an Bojenplätzen schwojen normalerweise mit dem Wind um ihre Bojen. Obwohl sich einzelne Schwoj-Kreise überschneiden, entstehen dabei in der Regel keine Probleme, da sich alle Boote in dieselbe Richtung ausrichten.
Ein Segelschiff geriet jedoch auf einer Untiefe mit dem Kiel auf Grund und konnte dadurch nicht mehr frei um seine Boje rotieren. In der Folge geriet es in den Schwoj-Bereich eines benachbarten Motorboots, das sich weiterhin frei bewegen konnte. Dadurch entstand eine potenzielle Kollisionsgefahr.
Der Seerettungsdienst Region Meilen wurde am 22Sep2026 aufgeboten und rückte zur Sicherung der Situation aus. Das auf Grund liegende Segelschiff wurde bei Windstille aus dem Gefahrenbereich in tieferes Wasser verholt. Die unmittelbare Gefahr für beide Boote konnte damit beseitigt werden.
Da während des Einsatzes nahezu Windstille herrschte, konnte das Segelschiff vorübergehend in einer sicheren Position gehalten werden. Bei erneutem Süd- oder Südwestwind besteht jedoch die Möglichkeit, dass das Boot wieder in den Bereich der Untiefe schwojt und sich die Situation erneut verschärft.
Der SRD hat die zuständigen Stellen über die Situation informiert und empfiehlt eine zeitnahe Lösung, damit die Sicherheit im Bojenfeld dauerhaft gewährleistet werden kann.
- Einsatz-Nr.
- 014
- Beginn
- 22. September 2026; 09.00 Uhr
- Ende
- 22. September 2026; 10.30 Uhr
- Eingesetzte Mittel
- SRD-Arbeitsschiff "Sprinter"
- Eingesetzte Personen
- 3 AdSRD









